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Zertifizierter Händler von Windmühlenmesser © Robert Herder Solingen
 
 
Echtes japanisches Messer Santoku, 180 mm Robert Herder Solingen
Abbildung: Santoku, 180 mm in Honbazuke
Santoku, 180 mm
Ausführung
Honbazuke245.00 €
 

Santoku - Messer mit extrem scharfen "Honbazuke"-Abzug der Schmiede Kamo-to in Japan
nicht rostfrei, Carbonstahl (Härte ca. 65 HRC),
3-lagig: 1 Lage "Ao 2" (blaues Papier 2) und zwei Lagen zähen Eisens mit "Honba-zuke"-Abzug, beidseitig geschliffen,
Griff: Ho-Holz (Graumagnolienholz),
achteckig Hakkaku (auch für Linkshänder geeignet)

Klingenlänge: 180 mm

Lieferzeit: sofort (Lagerware)
 


Echtes japanisches Messer Santoku, 180 mm

Santoku - Das japanische Vielzweckmesser, beidseitig geschliffen
Der Name Santoku bedeutet "drei Tugenden", da das Messer für Fisch, Fleisch und Gemüse gleichermaßen einsetzbar ist.

In der jahrhundertelangen Geschichte der japanischen Messer gehört das "Santoku" zu den neueren Erscheinungen und fand seine Verbreitung erst in den letzten 50 Jahren in Japan. Mittlerweile bieten auch mehrere europäische Messerhersteller die Santoku- Klingenform an, wobei anzumerken ist, daß weitere Eigenschaften wie Klingenhärte, Schärfe, Gewicht und Gesamtbalance von den traditionell hergestellten, d.h. handgeschmiedeten und handgeschliffenen Santoku-Messern aus Japan deutlich abweichen. (Dies gilt übrigens auch für preisgünstige, sowie manchmal über Gebühr teure Santoku-Messer aus Japan, die den Erwartungen des Original-Namens oft nicht entsprechen.) Beidseitig geschliffen und mit der angenehmen Länge von 180 mm ausgestattet, ist das "Santoku" ein sehr handliches Messer und daher in seinem Heimatland Japan bei Hobbyköchen und in Haushalten sehr beliebt. Vor diesem Hintergrund ist es auch für europäische Messerliebhaber und kochende Männer und Frauen als Einstieg in die japanischen Messer sehr zu empfehlen.


Schmiede Kamo-to - Takefu, Provinz Fukui, Japan
Wa-botscho - Meisterstücke von Schmied Shirou Kamo

Takefu - die Stadt Takefu, unweit des japanischen Meeres gelegen, ist der Lebens- und Schaffensort von Schmied Kamo. Sie hat eine lange Tradition in der Messerfertigung und gilt als ein sehr handwerklich orientierter Standort wie Sakai. Besonders bekannt ist Takefu für seine beidseitig geschliffenen Kochmesser wie Santoku, Nakiri und Kenyo.

Die Kamo-to Messer mit ihrem besonderen Zeichen werden von Schmied Kamo aus Takefu von Hand gefertigt. Alle Arbeitsgänge wie das Freihandschmieden, das Richten, Schleifen, Pließten und die Griffmontage werden von ihm selbst vorgenommen. Auch im traditionellen japanischen Messerhandwerk ist es eine Seltenheit, dass ein Meister alle diese Disziplinen selbst ausübt und auf hohem Niveau beherrscht.

Die Klingen der Santoku- und Kenyo-Standard-Messer sind aus dem japanischen Kohlenstoffstahl von einer der höchsten Qualitäten, der Yasuki-Klasse Ao-gami 2 geschmiedet. Dieser Stahl hat einen Gehalt von über 1 % Kohlenstoff und Spuren von Chrom und Wolfram. Dadurch läßt er sich trotz des sehr hohen Kohlenstoffgehaltes gut schmieden und bringt im Erfolgsfall die außerordentlich hohe Härte von ca. 65-66 HRC Rockwell-Härtegraden.

Honba-zuke ist der letzte Schliff von ganz besonderer Güte, den Schmied Kamo seinen Messern angedeihen läßt. Der Honba-zuke ist ein überaus scharfer Abzug, der in Japan speziell bei professionellen Kochmessern mit hohem Anspruch angebracht wird.

 






Messer mit Tradition - Dr. Susanne Werz-Rückewold - Maroth - Messer aus Japan
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