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Zertifizierter Händler von Windmühlenmesser © Robert Herder Solingen
 
 
Echtes japanisches Messer Nakiri Robert Herder Solingen
Abbildung: Nakiri in Honbazuke schwarz
Nakiri
Ausführung
Honbazuke184.00 €
Honbazuke schwarz175.00 €
 

Nakiri - Japanisches Kochmesser der Schmiede Kamo-to in Japan
nicht rostfrei, Carbonstahl (Härte ca. 65 HRC),
3-lagig: 1 Lage "Ao 2" (blaues Papier 2) und zwei Lagen zähen Eisens mit schwarzer Zunderschicht (Kuro-Nakiri), beidseitig geschliffen,
Griff: Ho-Holz (Graumagnolienholz),
achteckig Hakkaku (auch für Linkshänder geeignet)

Klingenlänge: 180 mm

Lieferzeit: sofort (Lagerware)
 


Echtes japanisches Messer Nakiri

Nakiri - Das klassische japanische Gemüsemesser, beidseitig geschliffen
"Blattschneider" - so nennen die Japaner ihr Gemüsemesser "Nakiri". Auch für uns in Europa ist dieses traditionelle Messer ein attraktives Schneidwerkzeug zum Schälen und Schneiden von Gemüse.

Das japanische Messer Nakiri erkennt man an seiner breiten Klinge und der ganz leicht gebogenen Schneide; zwei Eigenschaften, die das Gemüseschneiden auf dem Brett so leicht und angenehm machen. Hervorgegangen ist es aus dem professionellen Gemüsemesser, dem einseitig geschliffenen Usuba. Die Klinge des Nakiri aber ist beidseitig geschliffen, wodurch es für Europäer leichter zu handhaben ist. Mit seinem etwas höheren Gewicht liegt es so gut in der Hand, dass es beim feinen Schneiden z.B. von Gemüse wie von selbst durch das Schneidgut fällt.


Schmiede Kamo-to - Takefu, Provinz Fukui, Japan
Wa-botscho - Meisterstücke von Schmied Shirou Kamo

Takefu - die Stadt Takefu, unweit des japanischen Meeres gelegen, ist der Lebens- und Schaffensort von Schmied Kamo. Sie hat eine lange Tradition in der Messerfertigung und gilt als ein sehr handwerklich orientierter Standort wie Sakai. Besonders bekannt ist Takefu für seine beidseitig geschliffenen Kochmesser wie Santoku, Nakiri und Kenyo.

Die Kamo-to Messer mit ihrem besonderen Zeichen werden von Schmied Kamo aus Takefu von Hand gefertigt. Alle Arbeitsgänge wie das Freihandschmieden, das Richten, Schleifen, Pließten und die Griffmontage werden von ihm selbst vorgenommen. Auch im traditionellen japanischen Messerhandwerk ist es eine Seltenheit, dass ein Meister alle diese Disziplinen selbst ausübt und auf hohem Niveau beherrscht.

Die Klingen der Santoku- und Kenyo-Standard-Messer sind aus dem japanischen Kohlenstoffstahl von einer der höchsten Qualitäten, der Yasuki-Klasse Ao-gami 2 geschmiedet. Dieser Stahl hat einen Gehalt von über 1 % Kohlenstoff und Spuren von Chrom und Wolfram. Dadurch läßt er sich trotz des sehr hohen Kohlenstoffgehaltes gut schmieden und bringt im Erfolgsfall die außerordentlich hohe Härte von ca. 65-66 HRC Rockwell-Härtegraden.

Honba-zuke ist der letzte Schliff von ganz besonderer Güte, den Schmied Kamo seinen Messern angedeihen läßt. Der Honba-zuke ist ein überaus scharfer Abzug, der in Japan speziell bei professionellen Kochmessern mit hohem Anspruch angebracht wird.

 






Messer mit Tradition - Dr. Susanne Werz-Rückewold - Maroth - Messer aus Japan
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