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Zertifizierter Händler von Windmühlenmesser © Robert Herder Solingen
 
 
Echtes japanisches Messer Kenyo, 210 mm Robert Herder Solingen
Abbildung: Kenyo, 210 mm in Honbazuke
Kenyo, 210 mm
Ausführung
Honbazuke255.00 €
 

Kenyo - Japanische Kochmesser in der Standardgröße mit extrem scharfen "Honbazuke"-Abzug der Schmiede Kamo-to in Japan
nicht rostfrei, Carbonstahl (Härte ca. 65 HRC),
3-lagig: 1 Lage "Ao 2" (blaues Papier 2) und zwei Lagen zähen Eisens mit "Honba-zuke"-Abzug, beidseitig geschliffen,
Griff: Ho-Holz (Graumagnolienholz),
achteckig Hakkaku (auch für Linkshänder geeignet)

Klingenlänge: 210 mm

Lieferzeit: sofort (Lagerware)
 


Echtes japanisches Messer Kenyo, 210 mm

Kenyo - Ein extrem scharfes japanisches Filetier-Messer, beidseitig geschliffen
Kenyo bedeutet im Japanischen "sowohl als auch". Es ist ein Profi- Vielzweckmesser, versehen mit der außergewöhnlichen Schärfe des "Honbazuke"-Abzugs und ist DIE Empfehlung für engagierte Köche.

Dieses Messer ist in Europa völlig unbekannt, selbst bei Japanmesser-Liebhabern. Aber japanische Profis in der modernen Kochrichtung schätzen es wegen seiner besonderen Schärfe und Vielseitigkeit. Das Kenyo ist messerkundlich gesehen eine Synthese von "Wa-botscho", dem traditionellen japanischen Messer, und "Yo-botscho", dem modernen japanischen Messer. Die Materialien entstammen dem "Wa-botscho", nämlich die Klinge aus bestem nicht-rostfreien japanischen Kohlenstoffstahl, der Griff aus Ho-Holz und die Zwinge aus Büffelhorn. Auch die sehr scharfe und schmale, lange Klinge mutet an das klassische Filetiermesser "Sashimi" an. Das Kenyo ist jedoch anders als das "Sashimi" beidseitig geschliffen. Dadurch ist für ungeübte Hände eine leichte und sichere Führung von Anfang an gewährleistet. Es ist sehr gut geeignet zum feinen Filetieren von Fisch und Fleisch sowie zum präzisen Schneiden von Gemüse. Ausgestattet mit der enormen Schärfe, Originalität und Ausstrahlung eines "Wa-botschos" ist das Messer eine besondere Alternative für alle, die professionelle japanische Schärfe ohne große Mühe in ihrer Küche praktizieren wollen.


Schmiede Kamo-to - Takefu, Provinz Fukui, Japan
Wa-botscho - Meisterstücke von Schmied Shirou Kamo

Takefu - die Stadt Takefu, unweit des japanischen Meeres gelegen, ist der Lebens- und Schaffensort von Schmied Kamo. Sie hat eine lange Tradition in der Messerfertigung und gilt als ein sehr handwerklich orientierter Standort wie Sakai. Besonders bekannt ist Takefu für seine beidseitig geschliffenen Kochmesser wie Santoku, Nakiri und Kenyo.

Die Kamo-to Messer mit ihrem besonderen Zeichen werden von Schmied Kamo aus Takefu von Hand gefertigt. Alle Arbeitsgänge wie das Freihandschmieden, das Richten, Schleifen, Pließten und die Griffmontage werden von ihm selbst vorgenommen. Auch im traditionellen japanischen Messerhandwerk ist es eine Seltenheit, dass ein Meister alle diese Disziplinen selbst ausübt und auf hohem Niveau beherrscht.

Die Klingen der Santoku- und Kenyo-Standard-Messer sind aus dem japanischen Kohlenstoffstahl von einer der höchsten Qualitäten, der Yasuki-Klasse Ao-gami 2 geschmiedet. Dieser Stahl hat einen Gehalt von über 1 % Kohlenstoff und Spuren von Chrom und Wolfram. Dadurch läßt er sich trotz des sehr hohen Kohlenstoffgehaltes gut schmieden und bringt im Erfolgsfall die außerordentlich hohe Härte von ca. 65-66 HRC Rockwell-Härtegraden.

Honba-zuke ist der letzte Schliff von ganz besonderer Güte, den Schmied Kamo seinen Messern angedeihen läßt. Der Honba-zuke ist ein überaus scharfer Abzug, der in Japan speziell bei professionellen Kochmessern mit hohem Anspruch angebracht wird.

 






Messer mit Tradition - Dr. Susanne Werz-Rückewold - Maroth - Messer aus Japan
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